Tus Wallenstein 09 e.V.

Der TuS Wallenstein wurde im Jahre 1909 unter dem Namen "Turnverein Wallenstein" im Gasthof Baust gegründet. Der eigentliche Entschluß einen Turnverein zu gründen, wurde bei einem Faß Bier unter Blanken Kastanienbaum gefaßt. Die Brüder Anton, Josef und Fritz Eickhoff (Löbbeken) sowie Carl Vielhaber, Josef Beste und Josef Reiz waren schon aktive Mitglieder des Turnvereins Calle 1899.

Nach der Gründung wurde zunächst in Calle weitergeturnt, bis nach Anschaffung eines Barrens und eines Recks diese Geräte auf Löbbeken bzw. Vielhabers Hof aufgebaut wurden. In der kalten Jahreszeit fand der Turnbetrieb im kleinen Saal der Gastwirtschaft Baust statt. Als am 26. Juni 1910 die erste Satzung beschlossen wurde, bestand der Verein aus 27 Mitgliedern. Der erste Geschäftsführende Vorstand hatte ein Durchschnittsalter von 26 Jahren, also gerade für die damalige Zeit doch sehr jung. Diesem Umstand viel ein zum 24.8.1913 geplantes Stiftungsfest zum Opfer, denn der damalige Gemeindevorsteher Wegener (Stesse) schrieb an die Behörde:

"Die Festfeiern nehmen geradezu überhand, nicht nur, daß die Bewohner des Ortes Wallen an den im nahegelegenen Pfarrorte Calle alljährlich an 2 Tagen gefeierten Gemeindeschützenfeste sowie dem im letzterem Orte jährlich gefeierten Kriegerfeste teilnehmen...so daß es des Guten doch zu viel wird. Im Übrigen bezweifele ich auch sehr, ob der Vereinsvorstand die Gewähr für einen ordnungsgemäßen Verlauf des Festes bietet, da der Vorstand aus einer Anzahl noch junger und unreifer Burschen besteht."

Drei Jahre nach seiner Gründung schaffte sich der Turnverein eine Fahne an. Noch Heute ist diese Fahne Symbol des TuS Wallenstein.

Schon in den ersten Jahren seines Bestehens versuchte der TV Wallenstein sich eine eingene Turnhalle zu schaffen. Infos dazu findest du hier. 1924 wurde eine Fußballabteilung gegründet, die bereits 2 Jahre später die Meisterschaft errang und in die Gauklasse aufstieg.

 

Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurde nicht nur fleißig Sport betrieben, es wurden auch kulturelle Aktivitäten gepflegt. So bildeten sich Mitte der zwanziger Jahre eine Theatergruppe, ein Tambourcorps und eine Gesangsabteilung. Während der Kriegsjahre ruhten alle sportlichen Aktivitäten innerhalb des Turnvereins.

 

 

 

 

 

 

Mit freundlicher Genehmigung der Schützenbruderschaft St. Severinus Calle

 

 

 

 

 

 

 

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Mit freundlicher Genehmigung des Woll-Magazins und dem Autor Frank Stratmann